„Schweigen ist nicht immer Gold“

Sie haben schon alles versucht, doch nichts hat geholfen – wie weiter?

Die Alkoholabhängigkeit ist eine Krankheit, an der nicht nur die Abhängigen leiden, sondern auch deren Familien. Insbesondere die Lebenspartner/innen und Kinder sind betroffen. Die Mit-Betroffenen lassen nichts unversucht, um den Abhängigen zu helfen. Sie verheimlichen und entschuldigen deren Trinkverhalten in der Familie und bei Bekannten. Viele ziehen sich zurück und geraten gemeinsam mit den Abhängigen in eine zunehmende Isolation und in einen „ewigen Kreislauf“ von Hoffnung und Enttäuschung, aus dem sie alleine nicht mehr herausfinden. Gegenseitige Schuldzuweisungen, Wut, Angst und Ohnmacht nehmen überhand. Der Alkohol wird zum alles beherrschenden Familienthema und legt sich wie ein langer Schatten über das Familienleben.
Angehörige eines alkoholabhängigen Familienmitglieds fühlen sich in dieser Situation oft hilflos und allein gelassen. Das muss nicht sein. Die geleitete Gesprächsgruppe des Blauen Kreuzes bietet Raum und Zeit für Informationen über Sucht, vor allem aber für den gegenseitigen Erfahrungsaustausch unter Menschen, die ein ähnliches Schicksal erleiden. Ermutigung und Unterstützung stehen im Vordergrund.

Website
www.blaueskreuz.gr.ch

Ort
Blaues Kreuz, Beratungsstelle, Alexanderstr. 42, 7000 Chur

Wochentag, Zeit, Rhythmus
6 Treffen, 14täglich

Zielgruppe
Angehörige von Alkoholkranken

Leitung
Manuela Perrinjaquet, Leitung Beratungsstelle, Suchtberatung Blaues Kreuz Graubünden

Information und Anmeldung
Blaues Kreuz GR, Manuela Perrinjaquet, 081 252 43 37, beratung@blaueskreuz.gr.ch

oder

Kontaktstelle Selbsthilfe Graubünden, 081 353 65 15, kontakt@selbsthilfegraubuenden.ch