Selbsthilfe Online selbsthilfegraubuenden.ch

26Jan/150

Wieso hat der Mensch Angst?

Zittern, Herzrasen, feuchte Hände und ein unangenehmes Gefühl in der Magengrube - das sind die körperlichen Zeichen der Angst. Gleichzeitig bestimmt sie aber auch unsere Gedanken, Gefühle und unser Verhalten. Allen Aspekten ist dabei eins gemeinsam: Sie sind unangenehm.
Die Angst ist allen Menschen angeboren, wann und wie stark wir sie empfinden, ist von Mensch zu Mensch verschieden. Doch warum ist die Angst ein so heikler Punkt, warum hat diese unbeliebte Emotion eine so machtvolle Stellung?
"Viele empfinden Angst als ein Problem - man darf dabei aber nicht vergessen, dass sie eine lebenswichtige Funktion hat", sagt der Göttinger Psychiater und Angstforscher Borwin Bandelow. Angst schützt uns, indem sie uns alarmiert, wenn wir in Gefahr sind. Sie soll uns zu Kampf, Flucht oder zur Vorsicht animieren.
Die Schutzfunktion der Angst schießt allerdings bei einigen Menschen weit über das Ziel hinaus. Dann ist sie kein Signal für Wachsamkeit oder Vorsicht mehr, im Gegenteil: Die Angst wird selbst zur Bedrohung und verwandelt das Leben der Betroffenen in einen Spießrutenlauf.

Die Selbsthilfegruppe Panik und Angst trifft sich jeden Mittwochabend um 19 Uhr in der Selbsthilfe Graubünden.

Information und Organisation: Selbsthilfe Graubünden

Telefon: 081 / 353 65 15

E-Mail: kontakt@selbsthilfegraubuenden.ch

veröffentlicht unter: Allgemein keine Kommentare
4Jan/150

Wozu der Mensch faehig ist

Eine Anregung Goethes möchte ich euch fürs 2015 mitgeben, weil dieser Mensch, ein Meister des Lebens war. Goethe hatte eine Lebensklugheit, von der wir heute auch profitieren können: Und wie geht das zu? Er nahm einfach seine Erfahrung ernst. So nahm er zum Beispiel die Erfahrung ernst:

Man hat nur eine beschränkte Kapazität um Welt zu verarbeiten, um die Neuigkeiten aufzunehmen.

Man muss auf sehr kluge Weise ignorieren können, was irgendwie nicht passt, was man nicht mehr verarbeiten kann.

Es gilt nur so viel aufzunehmen, wie man sich auch anverwandeln kann - das ist Goethes Ratschlag in der Informationsgesellschaft!

 

Eure Christina Casanova

veröffentlicht unter: Allgemein keine Kommentare