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14Mrz/160

IKP Symposium: Depression, Schlaf und Körper

Ein dichtes Programm an diesem IKP Symposium in Zürich, das viel versprach und vieles gehalten hat:-)

Erstaunlich, dass bei so vielen Rednern nicht einer war, bei dem man das Gähnen verkneifen musste. Natürlich wurde auch ich, (wie hoffentlich mancher Hobbysportler unter den Zuhörern) bestätigt, dass Sport das Antidepressivum überhaupt ist. Sportliche Aktivitäten führen den Geist und Körper in die Genesung oder bestätigen und pflegen sie. Sportliche Aktivitäten ausgeführt im Kontinuum stehen auch für einen guten Schlaf. Dies machte vor allem die Frauen im Publikum hellhörig. Nicht das Gläschen Rotwein verhilft zu einem guten Schlaf, nein, es ist der Sport! Gerade Frauen im zunehmenden Alter, die unter einer psychischen Belastung oder Belastungen leiden, sollten sich ein Paar gute Turnschuhe lieber heute als morgen posten:-) Denn Schlaf, schlafen hat immer mit loslassen zu tun - die Franzosen sagen: le sommeil cette petite mort! Das innere Zusammenfügen und Harmonisieren ermöglicht eine Selbstregulation des Hyperarousals, des Schlafes. Das tönt gut!

Daniel Hausmann gefiel mir besonders, denn er sprach oder er wagte über unsere Gewohnheiten zu sprechen. Wir schalten auf Autopilot, zelebrieren unser Alltagsritual und geben uns der Macht der Gewohnheit hin: Wir sind Gewohnheitstiere! Leider vergessen oder verdrängen wir dabei auch diese Wahrheit: Neues schaffen wir bei genügend Übung mit der Zeit kinderleicht! Das sind gute und auch alt bekannte Neuigkeiten. Also meine Damen und Herren, macht euch auf die Socken und ändert eure Alltagsrituale.

Der Flyer '10 Schritte für die psychische Gesundheit' von NPG RSP (Netzwerk Psychische Gesundheit Schweiz) lege ich mir unters Kopfkissen:-)

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